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Mit EFT spielen, wenn man alle Blockaden aufgelöst hat

Stelle dir vor, du hast mit EFT oder einer anderen Methode der energetischen Psychologie alle Blockaden bearbeitet. Alle schlimmen Kindheitstraumata sind aufgelöst, du hast keine negativen Gefühle mehr wegen deinem Partner, deinen Ex-Freunden/Freundinnen oder der lieben Familie. Mit dem Klopfen gehört das alles der Vergangenheit an: Selbstzweifel, Katzenallergie, Angst vor Mäusen oder dem Chef, du fühlst dich einfach pudelwohl mit dir selbst und genießt das Leben in vollen Zügen. Und was jetzt? EFT wird wieder in die Schublade gepackt, denn es ist ja nur bei „Problemen“ angesagt, oder?

Das wäre schade, denn die Anwendbarkeit des Klopfens ist sozusagen grenzenlos; wie Gary Craig immer sagt: Wendet es bei Allem an! Trotzdem nutzen es die meisten Menschen hauptsächlich, um ihre emotionale Verfassung zu verbessern oder ihr Kopfweh wegzuklopfen. Das ist eine feine Sache und wunderbar, dass so viele Menschen Nutzen aus dieser effektiven Selbsthilfemethode ziehen. Aber wir können noch weiter gehen und EFT spielerisch auch für Ideen und Absichten anwenden, die unsere Möglichkeiten erweitern und an die wir erst mal nicht denken würden. Hier möchte ich euch ein paar Vorschläge machen.

Wie wäre es, wenn du dich etwas mehr mit deinen Träumen beschäftigen würdest? Ganz zu schweigen, was man alles über sich erfahren kann, wenn man sich regelmäßig an seine Träume erinnert, ist es äußerst interessant, quasi eine zweite Welt, die sich einem auftut, vor allem, wenn man noch weiter geht und lernt, Träume zu manipulieren (z.B. für ein Problem eine Lösung zu erfragen) oder gar luzide zu werden im Traum (bei meinen Buchempfehlungen habe ich ein gutes Buch über luzides Träumen aufgelistet).

Beispiele fürs Klopfen:

Auch wenn ich mich kaum an meine Träume erinnern kann, liebe ich mich voll und ganz.
Auch wenn mir meine Träume immer wieder entgleiten und ich mich einfach nicht erinnern kann, liebe ich mich von ganzem Herzen.
Auch wenn ich klarträumen möchte und das einfach nicht klappt, liebe ich mich, so wie ich bin, und ich öffne mich jetzt voll und ganz für luzide Träume.

Dasselbe gilt für andere interessante, oft latente Fähigkeiten, die man so als Mensch hat, wie Astralreisen (ja, das gibt es), Telepathie, Remote viewing. Das alles kann man, wenn man Interesse daran findet, beklopfen und einfach mal schauen, was passiert. Natürlich muss man sich dann auch damit beschäftigen und seine Übungen machen, aber EFT wird Blockaden, die dem im Weg stehen, genauso dahinschmelzen lassen wie negative Gefühle. Bei Träumen habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, nach der dritten Nacht hatte ich schon einen luziden Traum.
Wem das alles zu seltsam klingt oder nicht an diese Sachen glauben mag, kann EFT zumindest dafür nutzen, um seine Intuition zu erhöhen. Intuition hat jeder mehr oder weniger, aber man kann das durchaus ein bisschen vorantreiben und offen sein für Neues.

Beispiele fürs Klopfen:

Auch wenn meine Intuition so gering ist, und ich mir selbst nicht vertraue, liebe ich mich, so wie ich bin und entscheide mich jetzt, meiner natürlichen Intuition nicht mehr im Weg zu stehen.
Auch wenn ich nicht intuitiv bin, akzeptiere ich mich völlig und öffne mich jetzt für umfassenderes Wissen.
Auch wenn ich einfach keine Intuition habe, liebe ich mich von ganzem Herzen und entscheide mich, mich voll für meine natürliche Intuition zu öffnen und mir zu vertrauen.

Über das Manifestieren ist ja schon viel geschrieben worden, das muss man jetzt nicht alles wiederholen. Nur als kleiner Tipp: wie wäre es, für eine Überraschung heute zu klopfen? Oder für Informationen über irgendein Thema, über das du mehr erfahren möchtest? Oder für eine neue Lösung eines Problems, für das du mit dem Verstand nicht weiter kommst? Oder für eine wundervolle Begegnung? Oder für ein Wunder, wobei du offen lässt, was das Wunder sein soll? Alles sehr nette Spielereien, mit denen ich schon „Wundersames“ erlebt habe (ja, Informationen flogen vom Himmel und es regnete Überraschungen) Vor allem, wenn man es spielerisch angeht, leicht und locker einige Runden klopft und es dann wieder vergisst, wird man mal wieder erkennen, dass es im Universum keine Zufälle gibt und Intention wahrhaftig kreiert.

Dann kann man klopfen, um einfach ein Gefühl zu verstärken. An Gefühlen haben wir freie Auswahl. Was hättest du gerne mehr in deinem Leben? Inspiration, Freude, Liebe, Frieden, Begeisterung, Glück, Fülle usw. Wenn wir unsere Blockaden und negativen Gefühle auflösen, sind diese positiven Gefühle von Frieden und Freude der eigentlich natürliche Zustand im Menschen, und das kann man durchaus verstärken. Wenn natürlich doch, was durchaus sein kann, auch wieder was Negatives hochkommt, erst natürlich das beklopfen.

Beispiele fürs Klopfen:

Auch wenn ich mir immer noch im Weg stehe, Freude zu emfinden, liebe und akzeptiere ich mich und öffne mich heute für vollkommene Freude.
Auch wenn ich schon ziemlich abgebrüht durchs Leben gehe und nicht mehr staunen kann, weil ich schon alles kenne, liebe ich mich und öffne mich dafür, begeistert zu sein und überall Wunderbares zu sehen.

EFT zur Performancesteigerung ist wiederum recht verbreitet, zumindest gibt es viele Artikel, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Z.B. klopfen, um ein Klavierstück schneller zu lernen oder um besser Golf oder Basketball zu spielen. Trotzdem kann es nicht schaden, hier nochmals daran zu erinnern, denn oft denkt man eben doch nicht daran. Alles, was wir lernen oder ausüben, können wir leichter und schneller mit EFT bewältigen.

Meine Lieblingsanwendung für EFT ist das Wegklopfen von Gedanken. Zum ersten Mal habe ich es bei einem EFT Kongress 2006 erlebt, und ich bin immer wieder begeistert, dass das überhaupt möglich ist. Natürlich kommen die Gedanken wieder, nach wenigen Minuten, denn zu denken ist natürlich für uns. Ich mache diese Übung in jedem Seminar (oft mit anschließender Meditation), denn der andauernde Wirrwarr an Gedanken ist etwas, woran viele von uns leiden. Da mit den Gedanken auch der Stress – die absolute Volkskrankheit bei uns – der damit einher geht, weggeklopft wird, macht diese Übung zu meiner besonderen Empfehlung. Mir haben nicht wenige Leute mitgeteilt, dass sie mit dem Wegklopfen der Gedanken zum ersten Mal eine Meditation genießen oder überhaupt erleben konnten. Meine Meditationen sind regelmäßig tiefer und befriedigender, wenn ich vorher meine Gedanken wegklopfe.

Beispiel fürs Klopfen:

Auch wenn ich so viel denken muss und so viele Gedanken habe, liebe ich mich von ganzem Herzen.
Auch wenn ich nicht aufhören kann, zu denken, liebe ich mich und ich lasse jetzt meine Gedanken los.

Dann kann man auch für Veränderungen am Körper klopfen. Wer gerne Yoga macht, kann für bessere Dehnbarkeit klopfen, was gut funktioniert. Und dann für etwas ungewöhnlichere Anliegen: Brüste größer oder kleiner werden lassen (es gibt Studien, die zeigen, dass es mit Hypnose funktioniert, und im EFT newsletter habe ich auch Berichte darüber gefunden), glatte Haare lockig klopfen, Haarfarbe ändern, Augenfarbe ändern usw. Nun, damit habe ich keine Erfahrung, doch es gibt einige Anhaltspunkte, die zeigen, dass diese Dinge möglich sind. Es gibt zum Beispiel sehr interessante Berichte über Menschen mit multipler Persönlichkeitsstörung, die durch den Wechsel von einer Persönlichkeit zur anderen sofort ihre Augenfarbe, Dioptrienzahl der Augen, Narben usw. ändern. Die nächsten Jahre werden in dieser Hinsicht interessante neue Möglichkeiten der Transformation aufzeigen, da bin ich mir sicher.

Ich hoffe, jemand lässt sich davon inspirieren. Viel Spaß beim Spielen!

Evelyne Laye

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