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Spielerisch meditieren

Meditation Zu einigen der schönsten Stunden in meinem Leben gehören die Zeiten, die ich mit Meditation verbracht habe. Wenn die Meditation fließt, ich eintauchen kann in die Stille, meine Gedanken sich langsam wie Wolken am Himmel verziehen und ich Gleichmut und Freude spüren kann. Nun, ganz so schön ist meine Meditationszeit meist nicht, aber immerhin manchmal. Oft brauche ich einige Zeit, um die innere Aufregung zu lösen und die Alltagsgedanken loszulassen. Manchmal ist das schwierig und ich fange sogar an, mich über mich selbst zu ärgern, dass ich nicht loslassen kann.  Jeder, der sich auf den Weg der Meditation einlässt, wird diesen Schwierigkeiten begegnen. Aber es gibt viele gute Gründe dafür, dran zu bleiben.

Meditation, das Stillwerden des Geistes und eintauchen in sich selbst, ist eine Übung, die es in vielen Variationen in jeder bekannten Kultur gab und immer noch gibt. Sie ist nicht nur eine Übung, sondern ähnelt eher einer Beziehung, die wir  aufbauen, einer Beziehung mit unserem Bewusstsein. Durch das Meditieren fangen wir an, nach unserer Essenz zu schauen und uns mit ihr zu identifizieren. Wir weichen die Tendenz auf, uns ausschließlich mit unserem Körper, unserem Verstand und unseren Gefühlen gleichzusetzen, und damit erfahren wir uns allmählich auf ganz natürliche Weise als Weite, als Freude und als pures Sein.

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Zitate

Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.

Johann Wolfgang von Goethe