Die Archive beginnen im Mai 2006 und enden im Februar 2012.
Das neue Weblog ist jetzt auf der EFT Site.
Huna, das auch manchmal als die Aloha-Philosophie bezeichnet wird, ist ein fantastisches Werkzeug für mehr Farbe im Leben! Für die Hawaiianischen Schamanen selbst gibt es verschiedene Bezeichnungen, unter anderem „kahuna“, „kapua“ oder auch „kalakupua“, allerdings haben sich die Bedeutuungen in neuerer Zeit ziemlich vermischt. Huna fördert in besonderem Maße die Eigenverantwortung und die Kreativität. Es gibt einige grundlegende Techniken, mit denen man experimentieren und erstaunliche Erfahrungen machen kann.
Huna geht davon aus, daß es keine felsenfeste Realität gibt, sondern daß man in einem Traum lebt, den man beliebig verändern kann. Was man dazu braucht ist vor allem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, den Glauben daran, daß eine Veränderung möglich ist und Energie, „Mana“ genannt. Dieses Mana kann man mit verschiedenen Atem-und Visualisationsübungen in sich selbst vermehrt und zu einem Kraftfeld erschaffen werden. Dieses Kraftfeld besteht aus einer Energie-Substanz - aka, mit der man die unglaublichsten Sachen anstellen kann. Per Visualisierung kann man z.B. Teile davon als sogenannte „Gedankenformen“ abspalten, oder man kann es ausdehnen, um an andere Orte zu gelangen ...
Überhaupt arbeitet man im Huna überwiegend mit inneren Werkzeugen - mit Worten, Bildern, Gefühlen, Bewegungen. Für alles, was man auf der körperlicher Ebene machen kann, gibt es eine Entsprechung im Innen: Inneres Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen, Innere Bewegung usw. Die LomiLomi Massage entspricht sozusagen dem inneren Fühlen und trägt zur Entspannung bei, ein wichtiger Zustand auch bei Huna, um die Fähigkeit, den "Traum glücklich zu gestalten, zuzulassen.
Eine der wichtigsten Vorstellungen beim Huna sind die 3 Selbste, wie unten beschrieben, die 7 Elemente und die 7 Prinzipien. Mit diesen Konzepten kann man eigentlich die ganze Welt erklären und, wenn man sie konsequent umsetzt, eine absolute Wunschrealität schaffen.
KU
Das Untere Selbst ist zuständig für die körperliche Ebene des Seins, für Gefühle, Intuition, Erinnerungen, Handeln aus dem Bauch heraus. Es wird auch als "Inneres Kind" bezeichnet und kann auch so behandelt werden: liebevoll, aber konsequent. Es hat zwei Motivationen: Weg vom Schmerz und hin zur Lust. Es sorgt dafür, daß man handeln kann, ohne lange nachdenken zu müssen, denn es speichert Handlungsweisen als Muster. Allerdings behält es auch gerne Muster bei, die längst überholt sind. Das führt dann z.B. dazu, daß man als Erwachsener immer nach alten Mustern oder Konditionierungen lebt...
LONO
Das Mittlere Selbst ist zuständig für die geistige Ebene des Seins, für das Denken, den Verstand und den freien Willen. Es ist gewissermaßen das "Ego", das die Richtung vorgibt. Leider meint es oft, das einzige Selbst im Menschen zu sein, ignoriert Intuition und Spiritualität. Dabei verrennt es sich leicht in Überzeugungen und Denkweisen, die unser Leben nicht besonders glücklich machen....
KANE
Es geht bei diesen 3 Selbsts nicht um Machtverhältnisse, sondern es ist eine Beschreibung von Körper, Seele und Geist, die im besten Fall kooperativ zusammenwirken und Eins werden, was sie eigentlich auch sind.
So viel mal wieder als Erinnerung an HUNA - eine sehr weise Lehre.
Aloha!
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