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Die Edda

Ymir und Audhumbla Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen. Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts. Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervorbrachen. Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis.

Lebensbaum Aus Muspelheim flogen Funken auf das Eis, die Starre begann zu schmelzen, und der Riese Ymir taute daraus hervor und danach Audhumbla, eine riesige Kuh, von deren Milch Ymir sich nährte.

So beginnt die Geschichte vom Anfang der Welt in der Edda, eine der schönsten Mythologien über den Ursprung des Seins. Bei Volker Doormann kann man die ganze Geschichte lesen. Außerdem gibt es auf seiner Site sehr viele Texte zu den interessantesten "Spirituellen Quellen". Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


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Zitate

Happiness is an art that one has to learn. It has nothing to do with your doing or not doing. Instead of pleasing, learn the of happiness.

Osho